WENN ES RUNDLÄUFT… – Zwiebel 2017

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… DANN STIMMT ALLES

Lauftechnik, Körperhaltung, Ausrüstung und Schuhe.

Und wenn alles stimmt, wenn es rundläuft wie bei einem Rad, wenn man einem Lauf hat, dann kann es kaum etwas Schöneres geben. Dann ist das Laufen ein wunderbarer Lifetimesport.

Sigrid Fiala, die Orthopädie-Techniker Meisterin und Inhaber des Gesundheits-Centers Fiala und dem LaufschuhWerk kennt die Faszination des Laufens und sie weiß, wie wichtig die richtige Technik für Laufgenuss und Lauferfolg ist.

Und die Technik schützt letztlich auch vor Verletzungen. Denn eine schlechte Lauftechnik bringt hohe Stoßbelastungen für die Gelenke mit sich, die auch von der Dämpfung im Schuh nicht kompensiert werden können.

Einen kleinen Einführungs- und Technikkurs gab es beim TC Esslingen für die aktiven Damen Spielerinnen Nina Pfahler, Susi Gehrung und Lavinia Heimerdinger sowie für die 40er-Frauen Marina Eydt und Anette Pfahler.

„Wenn man Kinder beim Laufen zusieht, das macht richtig Freude. Die machen es automatisch richtig“, sagt Sigrid Fiala. Beim kindlichen Lauf läuft es eben rund, wie man so sagt. „Eine Laufbewegung ist wie ein Rad, rund und harmonisch. Vor allem sind kurze Bodenkontaktzeiten die Grundvoraussetzung dafür“, sagt Fiala weiter. Aber dafür bedarf es eines starken Rumpfs. Also zeigte Fiala Übungen zur Stärkung des Rumpfs und sie erklärte, was es mit dem Läuferdreieck auf sich hat.

Seit zehn Jahren gibt Sigrid Fiala diese Lauftechnik-Kurse nach dem Prinzip von Matthias Marquardt, promovierter Arzt und Autor des Laufbuchklassikers „Die Laufbibel“. In acht Unterrichtseinheiten wird diese Technik vermittelt. So lernt man, Verletzungen mit der richtigen Technik wirksam vorzubeugen. Außerdem wird der Laufstil ökonomischer und die Laufrunde künftig weniger anstrengend. Zu den Kursinhalten zählt neben Armhaltung, Rumpfposition, Beinarbeit und Fußaufsatz vor allem die gezielte Kräftigung der Fuß-, Hüft- und Rumpfmuskulatur. Diese Muskelgruppen sind meist schlecht entwickelt. Dabei tragen sie erheblich zum dynamischen und vor

allem verletzungsfreien Laufen bei. Wer einen solchen Lehrgang besucht, der lernt, sich nicht mit der Ferse auf dem Boden fortzubewegen, er oder sie lernt den Oberkörper leicht nach vorne zu beugen und nicht „im Sitzen“ zu laufen. Vokuhila – vorne kurz aufsetzen, hinten lang ausschwingen heißt das Motto. Wer dann noch mit den Armen die Frequenz vorgibt und das „Läuferdreieck“, hinbekommt, ist schon ein paar gewaltige Schritte weitergekommen.

INFORMATION

  1. Mai: 6. Esslinger Lauffieber – Laufen für einen guten Zweck

Wer die neuen Erkenntnisse im Wettbewerb einsetzen will, hat am Sonntag, 21. Mai Gelegenheit beim 6. Esslinger Lauffieber – Laufen für einen guten Zweck mitzumachen. LaufschuhWerk präsentiert den Lauf, dessen Startgelder AMSEL e.V. unterstützen. Beginn: 10.30 Uhr, Parkplatz Jägerhaus Esslingen.

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